Büroprojekt in Frankfurt

SEB-Bank zentralisierte Standorte

Die SEB AG als deutsche Tochtergesellschaft der schwedischen Skandinaviska Enskilda Banken (SEB) zog im Dezember 2013 in das „Skylight“-Gebäude in die Frankfurter Innenstadt. Der Eigentümer revitalisierte und modernisierte die Immobilie nach indviduellen Wünschen.

Im Zuge dessen planten Leson Innenarchitektur und Objektmanagement Büroräume als Gruppen- und Einzelbüros sowie Ergänzungsangebote wie Think Tanks oder Meeting Points. Zur generellen Gestaltung aller Regelgeschosse innerhalb des Gebäudes kam die Planung des Konferenzbereichs sowie des Empfangs auf der Vorstandsetage hinzu und das Mitarbeiterrestaurant.

Die Bürobereiche plante Leson überwiegend als Gruppenbüros und mit akustisch wirksamen Bodenbelägen und Deckenkonstruktionen. Dazu kamen Ergänzungen mit raumbildenden Ausbauten, wie loses Mobiliar und Einbauten, die zusätzlich mit einer akustisch perforierten Oberfläche ausgestattet wurden. Der bestehende außenliegende Sonnenschutz wurde innenseitig durch Flächenvorhänge ergänzt, die innerhalb der Büros zum einen als Blendschutz als auch als akustischer Puffer dienen. Innerhalb der Gruppenbüros erfolgt durch die eingebauten Winkelelemente eine Zonierung der Arbeitsbereiche, die durch ihre spezielle Oberfläche ebenfalls zur Raumakustik beitragen. Um das Arbeiten in den Gruppenbüros optimal zu gestalten, wurden ergänzend Rückzugsmöglichkeiten, wie Meetingzonen, Think Tanks und separate Besprechungsräume in ausreichender Anzahl eingerichtet. Viele dieser Bereiche sind mit Flachbildschirmen ausgestattet, so dass diese sich auch für interne Präsentationen eignen.
Innerhalb der Meeting Points stehen voll ausgestattetet Küchenzeilen in Verbindung mit bequemen Sitzgruppen den Mitarbeitern zur Verfügung, so dass jederzeit ein fachlicher Austausch in gemütlicher Atmosphäre möglich ist. Die Farben in diesen Abschnitten sind hell, fröhlich und bunt. Spätestens im Konferenzbereich des Vorstandes wird klar, dass die SEB mittels skandinavischem Design und zeitgemäßer Gestaltung contra Übertriebenheit und Fülle punktet. Natürliche Materialien, wie Filz und Leder, die die Möblierung gemütlich und zugänglich machen, sind zeitgemäß und lockern auf. Diese lockere Wohlfühl-Atmosphäre spiegelt sich auch im Restaurantbereich wider, so dass nach Inbetriebnahme der Gastronomie weitaus mehr Mitarbeiter dort mittags essen als vorher kalkuliert. Die Farben und Materialien verfolgen im gesamten Gebäude den Anspruch an Hochwertigkeit, Natürlichkeit und skandinavischem Design. In einem Land wie Skandinavien, in dem geografisch bedingt viel Dunkelheit herrscht, wird durch Mut zur Farbe eine positive Atmosphäre erzeugt. Auch im deutschen Hauptsitz in Frankfurt arbeiteten die Planer mit viel Farbe, sogar mit Komplementärtönen. Ein strukturiertes Change Management informierte die Mitarbeiter früh über das Projekt und die damit anstehenden Veränderungen. Mittels von den Innenarchitekten erstellten Visualisierungen, die den jeweiligen Planungsstand aufzeigten, konnten die Mitarbeiter sich auf Ihren zukünftigen Arbeitsplatz einstellen. Ein Projektteam, bestehend aus Entscheidungsträgern der SEB, dem Betriebsrat und den Innenarchitekten, wägte Lob und Kritik ab, um im Projekt die bestmögliche Entscheidung zu treffen.
Das Projekt wurde im gesteckten Zeit- und Budgetrahmen realisiert. Man schuf für die Mitarbeiter einen Arbeitsort mit Wohlfühlambiente.

Fakten

Projekt: SEB AG, Frankfurt am Main
Fertigstellung: Dezember 2013
Fläche: zirka 14000 Quadratmeter Bürofläche auf insgesamt fünf Etagen
Architekt: Pischulti + Münchenberg, Maintal
Innenarchitektur/Change Management: Leson Innenarchitektur und Objektmanagement, Frankfurt am Main